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Philosophie

Meine Arbeit mit den Menschen ist für mich ein streng poetischer* Prozess.

Der poetische Ansatz ist streng neurowissenschaftlich begründbar: Für unser körperlich-emotionales Erleben sind evolutionär ältere Hirnstrukturen zuständig als für logisch-rationales Denken und Handeln. Unser Handeln wird durch dieses ältere emotionale System stärker beeinflusst als durch unseren bewussten logischen Verstand.  Das emotionale System repräsentiert Inhalte nicht in Form von Sprache, sondern in inneren Bildern und Körper-Gefühlen. Diese bildhafte poetische Körpersprache muss man benutzen, um neues Verhalten und Erleben, das sich für einen selbst passend anfühlt, entwickeln und dann auch umsetzen zu können.

Streng poetisch beschreibt das Kernziel meiner Arbeit: die Wiederherstellung der verloren gegangenen Verbindung zwischen bewusstem klaren strengen Verstand und dem unbewussten, körperlich und intuitiv gefühlten poetischen Wissen. Nur in der Balance zwischen Verstandes-Selbst und Körper-Selbst sind persönliche Weiterentwicklung und Veränderung, Erfolg und Erfüllung im Leben möglich.

Wer versucht, mit purer Logik und Vernunft, im Rahmen erlernter Denkmuster, seine Probleme zu lösen, wird an den immer komplexeren und weniger überschaubaren Anforderungen des modernen Lebens ebenso scheitern wie derjenige, dem die gute Distanz zu seinen inneren Impulsen fehlt und der sich mit seinen Gefühlen identifiziert.

Erst in der Balance zwischen beiden Selbst-Anteilen entsteht eine liebevolle Selbst-Beziehung und  starke Selbst-Führung.

Streng poetisch ist aber auch meine Arbeitsweise: Ich lege größten Wert auf ein solides, bodenständiges wissenschaftlich fundiertes Arbeiten. Mein Tun ist klar und nachvollziehbar für den Klienten. Innerhalb dieses strengen Rahmens nutze ich den poetischen Ansatz in Form zahlreicher Techniken und Verfahren, die das Besprochene und Erarbeitete erlebbar und spürbar machen.

* Der Begriff "streng poetisch" geht auf den international anerkannten Therapeuten und Theoretiker der Psychotherapie, Stephen G. Gilligan, zurück.

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